Ich bin ehrenamtlich im Hospizverein Schwandorf www.hospizverein-sad.de tätig. Neben der Trauer- und Sterbebegleitung bietet der Verein ein breites Spektrum an Unterstützung und Beratung.
– Sensibiltät in der Verwendung der Begriffe –
Die Annahme dieses Begriffes “Trauerbegleitung” ist für Trauernde üblicherweise gut möglich. Trauernde können gegenüber sich selbst und Bekannten dazu stehen, dass sie eine Trauerbegleitung annehmen.

Anders verhält es sich mit den Begriffen “Sterbebegleitung” und “Hospiz”, sie stellen für Betroffene und Angehörige oft eine Hürde dar. Eine “Begleitung” wird für Betroffene und auch für die Angehörigen, fast immer als wertvolle Hilfe empfunden. Wie sehr das Thema “Lebensende” in den Blick genommen wird, ergibt sich sehr unterschiedlich. Selbst die Frage, ob überhaupt oder wie nahe das “Lebensende” bevorsteht, läßt sich ja sehr oft nicht sagen und steht uns auch nicht zu. Diese “Lebensphase” kann auch sehr weit interpretiert werden, ohne krank zu sein, als Angebot oder das Bedürfnis “im Alter Frieden finden” oder seine “Lebensgeschichte annehmen”. Ein(e) erfahrene(r) “Begleiter(in)” ist erstmal nur da und hört zu. Begleitete spüren die Nähe, die Wertschätzung und die Möglichkeit über alle Themen sprechen zu können, alleine die Aufmerksamkeit aber auch die Neutralität des Begleiters sind für Betroffene und Angehörige fast immer sehr wertvoll.

Ein sehr wichtiges Thema ist die Patientenverfügung, sie wird besonders von jüngeren Menschen noch immer viel zu wenig verfasst. Bei unter 60-jährigen liegt der Anteil je nach Alter bei 4 bis 27%, selbst bei über 60-jährigen liegt sie nur bei 51% –
Quelle: http://www.ifd-allensbach.de/uploads/tx_reportsndocs/PD_2014_20.pdf

Auffallend ist die immer große Zahl derer die sagen, sie “haben eine Patientenverfügung vor”, vertagen jedoch den konkreten Schritt – möglicherweise aus Unsicherheit wie sie ihre Patientenverfügung verfassen sollen, so ging es auch mir lange Zeit.
In mehreren von mir besuchten Vorträgen bei Notaren, Rechtsanwälten und anderen Fachleuten habe ich wertvolle und sich ergänzende Hinweise erhalten, leider fehlte mir jedoch immer ein konkretes Muster. Vielleicht kann Ihnen nachfolgende Dokumentation eine Hilfestellung sein.

01 Notizen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht– Bierler-Auszug

Ihr Hospizverein oder andere Einrichtungen beraten Sie hierzu gerne.
Kontakt: www.hospizverein-sad.de 

Weiterführende Artikel:
Trauer – Trauerbegleitung – Trauernden begegnen